de PERROUDET Otto Andreas Magnus
    Tableau d'ascendance
    Père : de PERROUDET Samuel (518) (1665 - 1748)
    Mère : ALTENBURGER Ursula (519) (1672 - 1752)
    Freres/Soeurs :
       de PERROUDET Dorothea (259) (1713 Diedendorf,67260,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE - 1784 Rauwiller,67320,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE)
       de PERROUDET Carl Gottfried Wilhelm (1717)
       de PERROUDET Heinrich Gottfried (1716 - 1716)
       de PERROUDET Maria Magdalena Charlotta (1708 Diedendorf,67260,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE - 1787 Neusaarwerden(Sarre-Union),67260,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE)
       de PERROUDET Samuel (1710)
    Naissance :
          Date : 15 Mars 1705
    Décès :
          Date : 1717
    Prénom : Otto Andreas Magnus
          Nom de famille : de PERROUDET

de PERROUDET Samuel
    Tableau d'ascendance
    Père : de PERROUDET Samuel (518) (1665 - 1748)
    Mère : ALTENBURGER Ursula (519) (1672 - 1752)
    Freres/Soeurs :
       de PERROUDET Dorothea (259) (1713 Diedendorf,67260,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE - 1784 Rauwiller,67320,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE)
       de PERROUDET Carl Gottfried Wilhelm (1717)
       de PERROUDET Heinrich Gottfried (1716 - 1716)
       de PERROUDET Maria Magdalena Charlotta (1708 Diedendorf,67260,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE - 1787 Neusaarwerden(Sarre-Union),67260,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE)
       de PERROUDET Otto Andreas Magnus (1705 - 1717)
    Naissance :
          Date : 31 Octobre 1710
    Prénom : Samuel
          Nom de famille : de PERROUDET

de PERROUDET Samuel (SOSA : 518)
    Tableau d'ascendance
    Père : de PERROUDET Jean-Jacques, (1036)
    Mère : de PRE ? (1037)
    Naissance :
          Date : 1665
          Lieu : Gex?,01,Ain,,FRANCE
    Décès :
          Date : 23 Janvier 1748
          Lieu : Diedendorf,67260,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE
    Note :
Quelques remarques de divers historiens, en parlant de Samuel de PERROUDET:
"Studierte Theologie an den Universitäten zu Genf, Lausanne, Basel und wurde nach bestandenem Examen in Basel am 28.Juni 1696 ordiniert und in das Pfarramt aufgenommen.
Er war zuerst 1696 Vikar in Basel, wahrscheinlich an der französischen Kirche. Im Sommer 1698 kam er nach Straßburg(Wolfisheim), um den Pfarrer HEY an der reformierten Kirche zu vertreten, im Herbst bediente er die Gemeinde Rosenweiler bei Zabern."
"In diesem Jahr beschlossen die Reformierten der Grafschaft Saarwerden wieder eine Pfarrei einzurichten, und verlangten von den Grafen Ludwig Krato und Friedrich Ludwig die Erlaubnis, einen besonderen Pfarrer zu berufen. Die Regierung genehmigte den Plan und der adelige Herr Otto Eberhard Streif von Lauenstein, wohnhaft im Schloss von Diedendorf, setzte es durch, dass der Pfarrer seinen Sitz in Diedendorf nehmen sollte. Man wandte sich an Pfarrer HEY, mit der Bitte, einen passenden Kandidaten vorzuschlagen. Dieser empfahl seinen Vikar, der die beidenSprachen, deutsch und französisch, wie es hier nötig war, vollkommen beherrschte.
Am 13. Dezember 1698 kam PERROUDET in Diedendorf an; seine amtliche Ernennung als deutscher und französischer Pfarrer durch die Regierung in Saarbrücken erfolgte erst am 24.Mai 1699. Da kein Pfarrhaus und keine Kirche vorhanden war, wohnte er anfänglich bei dem Herrn Streif im Schloss, und hielt die Gottesdienste in einem Saal desselben ab."
"Seit der Vertreibung des Pfarrers Samuel Jenin 1629, war siebzig Jahre lang kein reformierter Pfarrer mehr tätig gewesen. Das konfessionelle Bewusstsein war nach und nach verschwunden. Man war, so wie heute, eben evangelisch, ohne sich viele Gedanken zu machen, was das eigentlich bedeutet. PERROUDET, der in Genf und Lausanne, den calvinistischen Hochburgen, studiert hatte, hat die calvinistische Frömmigkeit wieder zu Ehren gebracht."
"Er trat in ein ungeheuer mühevolles Arbeitsfeld ein: ihm fiel die schwere und verwickelte Aufgabe zu, die große, in mehr als 30 Dörfern über die ganze Grafschaft zerstreute und aus vieler Herren Länder zusammengeströmte Gemeinde der Reformierten kirchlich zu versorgen und zu leiten. Da waren noch Nachkommen der alten Hugenotten aus der Reformationszeit; da waren neu angekommene, vor 1685 und wieder nach 1698 den grausamen Edikten Ludwigs XIV. hierher geflüchtete; da waren die Schweizer, die gerade jetzt in großer Zahl einwanderten, die als Hirten, als Melker, als Hofleute ihr Glück in der Fremde suchten."
"Infolge dieser starken Einwanderung aus der Schweiz hatte PERROUDET im ersten Jahrzehnt außerordentlich viel zu tun. Erst nach und nach verloren sich diese reformierten Schweizer in der lutherischen Bevölkerung."
"Auch die Reformierten im angrenzenden Lothringen hielten sich zu seiner Pfarrei. Für die ganze Grafschaft, für die Herrschaft Finstingen, ja Für entlegene Teile Lothringens und des Bistums Metz war Diedendorf die einzige reformierte Kirche. Die letzten, mehr oder weniger illegal lebenden Reste der Protestanten in Lothringen und in Metz und Umgebung, zogen ein oder zwei mal im Jahr, oft unter großen Gefahren, in Verkleidung und auf Umwegen dahin, um der Sakramente in ihrer Kirche teilhaftig zu werden.
Dieser in Sprache, Sitten und Bildung so verschiedenartigen und buntgemischten Bevölkerung musste PERROUDET sich anpassen und in beiden Sprachen predigen. Die Arbeit war oft kaum zu bewältigen. Aber PERROUDET war kein Übereiferer und trabte recht gemächlich durch sein weites Revier.
Es kam vor, dass er gleichzeitig nach Görlingen zu einer Nottaufe und nach Altweiler zum Abendmahl für einen Schwerkranken oder einen Sterbenden gerufen wurde. Beide Orte aber liegen in entgegengesetzter Richtung, etwa fünf Stunden weit auseinander. Von Altweiler im Norden bis nach Rauweiler im Süden waren es immerhin 20 bis 25 Kilometer, je nachdem die Wege passierbar waren. Die Zahl der Konfirmanden im Jahr 1699 betrug 55. Wochenlang verging kein Tag, an dem er nicht in irgendeinem Dorf zu predigen hatte. Im Jahr 1710 hielt er 28 Taufen, 12 Trauungen und sechs Beerdigungen; letztere Zahl scheint etwas gering. Besonders bemerkenswert ist, dass in den Jahren 1715 bis 1727 zwölf Brautpaare aus der weit entfernten Champagne kamen, um sich hier trauen zu lassen. An Ostern 1721 reichte PERROUDET, kaum von Krankheit erholt, an 400 Personen im Pfarrhaus das heilige Abendmahl, wobei er mehrmals ohnmächtig wurde."
"Zuerst galt es eine Kirche und ein Pfarrhaus in Diedendorf zu bauen, was große Schwierigkeiten bereitete, denn die Regierung stand jetzt den Reformierten etwas misstrauisch gegenüber, und warf denselben vor, alles an sich reißen zu wollen. Die Verhandlungen zogen sich daher außerordentlich in die Länge, so dass die Erlaubnis zum Bau erst im Februar dieses Jahres gegeben wurde. Anderseits fehlte auch die Bausumme. Mit Energie und Umsicht griff der junge Pfarrer das Werk an, treulich unterstützt von dem Herren Streif; er wusste aus den reformierten Ländern und Städten Kollektengelder herbeizuschaffen: aus der Schweiz, aus Holland, aus Straßburg, aus Frankfurt, aus Zweibrücken; er selbst und Herr Streif gaben beträchtliche Beiträge zu dem Bau. Die zerstörte, ursprüngliche lutherische Kirche von Diedendorf wurde wieder gebaut und den Reformierten überlassen, unter zwei Bedingungen:
1)dass den Lutheranern das Mitbenutzungsrecht eingeräumt würde;
2)dass die annoch durch die Katholiken besetzte Burbacher Kirche, den Lutherischen anstatt den Reformierten zugeteilt würde."
"Am 22. August 1700 konnte die Kirche eingeweiht werden; Pfarrer Hey hielt die Weihrede. Nun musste die weitläufige Pfarrei auch organisiert werden. Bereits im April 1699 wurden Kirchenälteste ernannt. Die früheren Pfarrorte Altweiler, Burbach und Rauweiler wurden wieder Mittelpunkte, um welche sich die weithin zerstreuten Gemeindeglieder sammelten; aber nur in Burbach gab es eine Kirche, die ihm jedoch erst 1707 zugänglich wurde. Er musste daher bei schönem Wetter im Freien, bei schlechtem Wetter in der Schule die Gottesdienste halten."
"Um den so notwendigen Bau weiterer Kirchen zu erreichen, richtete er 1718 eine Bittschrift an den König von Preußen, der dann zu seinen Gunsten bei den Grafen von Nassau eintrat, und zwar mit Erfolg. In einem Schreiben vom 23.04.1718 schrieb Friedrich Wilhelm I. an den Fürsten von Nassau, seinen "freundlichst lieben Vetter", und legte ihm nahe, "die verwüsteten Kirchen von Rauweiler, Görlingen und Altweiler wiederum aufzubauen und an selbigen Orten einen Prediger zu ernennen."
"1720 wurde Die im dreißigjährigen Krieg verbrannte Kirche zu Rauweiler, 1723 die zu Altweiler wieder aufgebaut, so dass er jetzt vier Kirchen zur Verfügung hatte. Auch nach Auswärts wurde die Pfarrei vertreten: 1702 reiste der Streifsche Gutsverwalter Grünewald als Deputierter nach Holland zu einer Synode."
"Recht schwierig und mühsam war seine pfarramtliche Tätigkeit: Zu Gottesdiensten und Amtshandlungen mußte er oft weite Wege machen, und manchmal bei Regen und Schnee, und wie schlecht waren die Wege damals! Sein Begleiter und getreuer Mithelfer in verschiedenen Gemeinden war lange Zeit der Schullehrer Peter GUILMIN von Rauweiler, der als Vorsänger amtierte. In den französischen Gottesdiensten sang man die Psalmen Marots, in den deutschen die Psalmen nach Lobwassers Dichtung. PERROUDET hatte oft jeden Tag in einer anderen Gemeinde Gottesdienst zu halten."
"Doch blieb PERROUDET bis 1721 ganz allein mit der Pastorierung der sechs welschen Dörfer: Diedendorf, Altweiler, Burbach, Rauweiler, Görlingen und Kirberg (von Eyweiler war längst keine Rede mehr) belastet."
"Erst in diesem Jahr erhielt er einen Vikar, Johann Heinrich WAGNER, der nachher Pfarrer in Rauweiler wurde. Von jetzt ab wurde er immer mehr entlastet: 1722 wurde Rauweiler, 1730 Altweiler und 1740 Burbach Pfarrei. 1731 hatte er einen Vikar, namens Fichter aus Basel. 1723 und 1733 wurden Kirchenvisitationen in Diedendorf gehalten."
"Solange Perroudet Rauweiler bedient hat, hielt er alle vierzehn Tage einen deutschen und einen französischen Gottesdienst und gab französischen Kathechismus- unterricht."
"In die etwas kleinlichen Verhältnisse der Grafschaft, in der die nach und nach in den Fürstenstand erhobenen Regenten manchmal großspurig auftraten -Diedendorf selbst war ja mit seinem Schlößchen und seiner Herrschaft eine kleine Residenz-, fügte sich der Pfarrer mit Humor und Gelassenheit."
"Perroudet war in großen Verhältnissen aufgewachsen, er war fein und vornehm in seinen Manieren und angenehm im Umgange, und besaß genug Selbstverleugnung und auch die nötige Geschmeidigkeit, um sich dem steifen Zopf und den kleinlichen Zuständen anzubequemen, die hier in der Grafschaft herrschten. Es hat sicherlich nicht an Erfahrungen gefehlt, die ihm ein Lächeln abnötigten. Im Jahre 1707 bekam er einen strengen Verweis von der Regierung, weil er eines ihrer Edikte «un écrit» und eine mündliche Mitteilung des Amtmanns «un entretien» genannt hatte; "ferner verdient er ein scharfes Ressentiment", weil er im Kirchengebet außer für den Landesherren auch noch für den Herrn Streif von Lauenstein, den Besitzer von Diedendorf, gebetet hatte, mit der Bezeichnung: "un illustre personnage qui demeure au milieu de nous et nous secours fidèlement" (1705).
Dieser Herr, der Freund und Gönner des Pfarrers, ist 1722 im Alter von 77 Jahren gestorben. Von den Elegien, welche sämtliche Pfarrer 1709 auf den Tod der Gräfin Eleonora Clara machen mussten, hat Gustav Matthis diejenige Perroudets als durch Einfachheit und guten Geschmack sich auszeichnend, am ansprechendsten gefunden. Obwohl seinem Glaubensbekenntnis nach strenggläubiger Calvinist, war PERROUDET doch nicht engherzig. Dem, an einen feinen Horizont gewöhnten Manne war die Gegnerschaft gewisser lutherischer Kollegen unbegreiflich. Er ist naiv genug, die Regierung zu bitten, eine Vereinigung der beiden Bekenntnisse anzubahnen, und, seine Zeit überflügelnd, vergleicht er Reformierte und Lutheraner mit «Kriegsleuten, die, in zwei verschiedene Korps geteilt, unter dem nämlichen Feldherrn gegen den nämlichen Feind kämpfen» (1709). Man sieht hieraus, PERROUDET war nicht vergebens zu Basel Schüler der theologischen Professoren Peter und Samuel Werenfels gewesen, die ein friedliches Verhältnis der beiden Kirchen anstrebten zu einer Zeit, wo in weiten Kreisen noch wenig Sinn dafür herrschte.
In Kirberg kehrten nach dem Frieden von Ryswick alle Familien zu der reformierten Kirche zurück mit ausnahme von Claude Godefroy. Die Kirberger Kirche blieb aber in den Händen der Katholiken allein. Als er bei seinem ersten Besuch in Kirberg 1700 zum erstenmal ins Dorf kam, stand die Kirchtür offen und ohne lange zu fragen, trat er ein, ließ die Glocke läuten und hielt vor den erstaunten Leuten, die dem Namen nach katholisch waren, den ersten evangelischen Gottesdienst zeit siebzig Jahren! Es blieb auch der einzige, denn ein zweites Mal konnte PERROUDET sich einen solchen Streich nicht erlauben, obwohl er sich aus den Rügen der fürstlichen Räte nicht viel machte.
Perroudet viel dadurch angenehm auf, dass er zu den Lutheranern ein gute Verhältnis suchte, jede Polemik vermied und zu den lutherischen Amtsbrüdern im allgemeinen freundschaftliche Beziehungen pflegte."
"Zu ihrem Pfarrer hatten die Zensoren offensichtlich ein gutes Verhältnis.
Am 20.04.1699 richteten sie ein Gesuch an die Regierung, worin sie feststellten, dass die Herrschaftliche Besoldung des Pfarrers schlecht sei. Deshalb wollten sie jährlich eine Summe von 100 Gulden zulegen (das entsprach etwa einem Viertel des Gehalts)."
"Die Großzügigkeit ihrem "geehrten und sehr werten" Pfarrer gegenüber kann als Beweis für das gute Einvernehmen zwischen den Kirchenältesten und ihrem neuen Seelsorger angesehen werden. Wenn sie aber erklären, dass sie es tun, damit der Pfarrer "sein Amt desto fleißiger und ungehindert könne verrichten", so könnte dies ein vorsichtiger Hinweis darauf sein, daß sie mit dem bisherigen Fleiß nicht ganz zufrieden waren. Einige Jahre später mahnte der Generalsuperintendent in einem Brief an den Oberpfarrer Herrenschmidt etwas unwillig, dass es bei PERROUDET "in Besorgung der öffentlichen Predigt und Gottesdienst reichlich säumig" herging. Der Diedendorfer Pfarrer war ein etwas bequemer Herr, aber nichtsdestoweniger ein bedeutender Mann, der seine (...) Gemeinde zum Leben brachte und dem auch die kritischen Zensoren bescheinigten, dass durch seine Predigt und Unterweisung die Gemeinden "ein Großes in ihrem Christentum zugenommen" haben."
"Unter Samuel de PERROUDET erlebte die reformierte Kirche im Krummen Elsass eine letzte Blütezeit. Theologisch vertrat er fest und bestimmt die calvinistische Orthodoxie, das unverfälschte Glaubensgut der Genfer Reformation, aber ohne Fanatismus und ohne Überheblichkeit."
"Der Hirschlander Pfarrer LUCIUS, seinerzeit ein orthodoxer Lutheraner, aber ohne den weiten Horizont Perroudets, warf diesem nach einem theologischen Gespräch vor, "da macht CALVIN Gott zum Urheber der Sünde und zum Heuchler!", worüber der sonst so maßvolle Diedendorfer so empört wurde, dass er sich schriftlich beim Fürsten beklagte.(9 Juli 1709)."
"Es lässt sich unschwer erkennen, worum es hier ging. PERROUDET, als Calvinist von der absoluten Allmacht Gottes überzeugt, hatte offensichtlich die Meinung vertreten, dass Gott der alleinige Urheber alles Handelns und der Mensch in seinen Entscheidungen nicht frei sei."
"Wenn der Hirschlander Pfarrer Luthers Lehre unmittelbar und nicht durch die Brille der späteren lutherischen Dogmatik gekannt hätte, würde er sich über eine solche Äußerung nicht empört haben."
"In seiner Ehe wurden PERROUDET sechs Kinder geboren, vier Söhne und zwei Töchter; die Söhne sind alle in der Jugend gestorben! Er lebte anscheinend nicht gerade in günstigen Vermögensverhältnissen; sein Einkommen betrug 80 Gulden, 17 Simmer und 2 Sester Weizen und ebensoviel Hafer, dazu auch Brennholz, der Ertrag von fünf Morgen Wiesen und Kasualiengelder. Eine Anfrage wegen Geldunterstützung, die 1739 durch einen Verwalter an einen Herrn Lacombe in Leyden in Holland gerichtet wurde, scheint erfolglos geblieben zu sein. Sein Leichnam wurde am 26. Januar in der Kirche beigesetzt. Dort, im mittleren Gang, vorne links am Altar, ruhen seine sterblichen Reste. Dankbare Liebe hat ihm einen Leichenstein, eine Sandsteinplatte, gestiftet, deren lateinische Inschrift heute ganz ausgelöscht ist, die jedoch im Kirchenbuch berichtet wird und in deutscher Übersetzung folgendermaßen lautet:
«Dieser Stein deckt den edlen und ehrwürdigen Herrn Samuel de PERROUDET, 50 Jahre lang treueifriger und verdienter Pfarrer der reformierten Kirche zu Diedendorf in der Grafschaft Nassau-Saarwerden, der 52 Jahre im Pfarramt, 48 Jahre (eigentlich 44) im Ehestand fromm und heilig gelebt hat und den 23. Januar 1748 gestorben ist. Sein Leichnam wurde den 26. Januar in diesem Tempel bestattet seines Alters 82 Jahre. Sein Wahlspruch war: Durch Gott empor zu Gott».
Une publication de Mme Lily Lichty, de Diedendorf, relatant ce personnage singulier pour son entourage:
Le XVIIe siècle, calamiteux pour les habitants du comté de Sarrewerden, s'achève sur une promesse de temps meilleurs : en 1697, le traité de Ryswick restitue aux comtes de Nassau-Sarrebruck les terres annexées par Louis XIV et rétablit la liberté de religion.
L'Eglise aussitôt se réorganise, en fondant 4 paroisses luthériennes, à Lorentzen, Keskastel, Pisdorf (Bischtroff) et Hirschland.
Quant aux réformés de la contrée, disséminés dans les villages du comté et de la proche Lorraine, ils se réunissent au château de Diedendorf, sous l'égide d'Otto Eberhard Streiff von Lauenstein (ca 1646-1722), qui leur accorde son soutien, pour obtenir des Nassau-Sarrebruck l'autorisation d'engager un pasteur calviniste.
C'est le pasteur Andreas Hey, de la paroisse réformée de Wolfisheim, qui leur recommande son vicaire Samuel de Perroudet.
Né en 1665 à Gex (Ain), fils de Jean-Jacques de Perroudet, Sieur de Richelieu, ce jeune aristocrate a fait ses études en Suisse et maîtrise la langue allemande aussi bien que la française, condition indispensable pour assurer son ministère à la tête d'une diaspora hétéroclite : aux descendants des huguenots de 1559 sont venus s'ajouter, après 1685, d'autres réfugiés du pays de Metz et de Bar-le-Duc, ainsi que de nombreux immigrés suisses, originaires surtout du Canton de Berne.
Le nouveau pasteur est accueilli à Diedendorf le 13 décembre 1698. Il prend résidence au château, où Otto Streiff, auquel le liera bientôt une relation d'estime et d'amitié, met également à sa disposition une salle pour la célébration des offices : « A Diedendorf, les réformés obtinrent l'autorisation de bâtir une église et un presbytère, et il s'ensuivit la nomination de M. Samuel de Perroudet, … qui, en attendant logeait au château et y fit le service », dit une note de Paul Eugène Witz, petit-fils de Frédéric Oberlin, et pasteur à Diedendorf de 1840 à 1864.
Le 20 avril 1699, Perroudet convoque les « Anciens de l'Eglise », représentants des villages, dont il a la charge : Jean-Pierre Vautrin (de Burbach ?), Jacob Welschhans de Goerlingen, Abraham Grosjean de Kirrberg, Isaac Goudelin d'Altwiller, « Isaac d'invil » (Freyermuth ? d'Eywiller), Jean Blaise de Rauwiller, Johann Philippe Doern et Michel Grünewald de Diedendorf.
Le châtelain également assiste à cette réunion, qui se tient certainement chez lui, dans la pièce du rez-de-chaussée peut-être, si parfaitement restaurée par l'actuel propriétaire du château, Jean Daniel Ludmann. Est-il trop hardi de supposer que les deux gentilshommes et amis tiennent déjà prêt le document qui sera à l'ordre du jour et sur lequel, à l'issue des pourparlers, Streiff ajoutera sa signature à celle des Anciens ?
Il s'agit en l'occurrence d'une proposition, « spontanée », d'accorder au pasteur un supplémént de traitement de 100fl., que les Anciens, au nom de leurs communes, s'engagent à lui garantir, après avoir loué ses capacités de prédicateur et d'instructeur de la jeunesse, « welche schon ein grosses in ihrem Christentum zugenommen ».
A cet effet sera attribué dorénavant à Perroudet, « unserem geehrten und sehr werten Herrn Pfarrer, zu einer récompense und Ergötzlichkeit » la recette des « Zeichengelder », c.à.d. les cotisations des participants à la Sainte Cène, en usage dans les paroisses réformées.
Par la suite, les autorités ecclésiastiques ratifieront cette mesure.
Quant à l'église de Diedendorf, édifiée en 1588 par Johann Streiff von Lauenstein, l'aïeul d'Otto Streiff, elle a subi les outrages du temps et des évènements, mais, contrairement aux idées reçues, la Guerre de Trente Ans ne l'a pas entièrement démolie : en 1664 y est célébré le mariage de Juliane Streiff et du chevalier Friedrich Quadt von Landscron (domicilié au Lutterbacherhof), et en 1688 Catherine Justine Steyss von Görnitz, l'épouse d'Otto Streiff, morte en couches, y est inhumée. « Im Kirchenchor zu Diedendorf bestattet », dit le registre paroissial de Wolfskirchen.
Cependant, la voilà écroulée (« zerfallen »), si bien que le pasteur et le châtelain conjuguent leurs efforts, pour obtenir les autorisations et recueillir les fond nécessaires à sa restauration.
Cela n'est pas si simple : redoutant une expansion de la religion calviniste, les milieux gouvernementaux tentent de freiner la réalisation du projet : « Die Nassauische Regierung war, wie aus den Akten hervorgeht, jetzt mit Misstrauen den Reformierten gegenüber erfüllt, und warf denselben vor, alles an sich reissen zu wollen » Matthis, Leiden, p. 241). En outre, les émmissaires envoyés sur les routes d'Allemagne, de Suisse et de Hollande, en service commandé de mendicité, rencontrent souvent des portes closes dans les villes submergées de quêteurs. L'un d'eux est visiblement Michel Grünewald, l'Ancien, dont les registres mentionnent qu'il fut « député au synode de Hollande ».
Perroudet ajoutera au produit des quêtes un don personnel de 300 fl. Et c'est Otto Streiff qui complètera de sa poche le financement des travaux.
L'autorisation pour la construction de l'église est enfin accordée en février 1700, et c'est le 22 août de la même année qu'a lieu son inauguration.
Antérieurement luthérienne, elle n'a pu être rattachée à l'Eglise réformée qu'à deux conditions : acceptation du simultaneum pour les deux confessions protestantes et abandon des prétentions sur l'église de Burbach, qui désormais sera rattachée à la Confession d'Augsbourg (Matthis, p241).
La cérémonie inaugurale est présidée par le pasteur Hey : « Das erste Mal in der Diedendorfer Kirche gepredigt Herr Pfarrer Hey von Strasburg, und getauft Johannes Zinck und Anna Hoschar Kind Anna Maria », dit le registre paroissial.
La date de construction du presbytère, dont on a tendance à croire qu'il fut édifié peu après l'église, reste incertaine au vu des données puisées dans les actes notariés du XVIIIe siècle.
En effet, Perroudet a acquis à Diedendorf une propriété personnelle, à savoir l'actuelle maison n° 68, ainsi que des jardins, 4 arpents de prés, 2 arpents de vignes, 35 arpents de terres labourables. Il possède en outre des terres à Rauwiller et à Kirrberg et 5 arpents de prairies près de l'Ischwald sur le ban de Wolfskirchen, ainsi qu'il ressort de l'acte de succession de sa veuve en 1752.
Bref, comme ses confrères de l'époque, le pasteur dirige une petite exploitation agricole (4 vaches, précise la General Tabelle de 1742, qui le classe parmi les propriétaires aisés), en recourant certainement à la main d'œuvre locale.
Malheureusement l'acte d'achat de ces biens ne figure pas parmi les minutes notariées, si bien qu'au sujet de leur provenance et date d'acquisition, on reste réduit aux conjectures.
Il est probable, qu'après être resté pendant quelques années l'hôte de son ami et protecteur Otto Streiff, Perroudet décide de fonder son propre foyer, dès lors que se précisent ses projets matrimoniaux.
Il est non moins probable que c'est le châtelain qui lui vend la maison, dont une tradition orale affirme qu'elle faisait jadis partie du château, à proximité duquel elle est située.
Le 23 janvier 1704, à Wolfisheim, le pasteur Hey bénit l'union de Samuel de Perroudet et d'Ursula, fille de Johann Jacob Altenburger, pasteur à l'église St-Pierre de Bâle, et de Justine Burckhardt et sœur d'Andreas Altenburger, orfèvre à Strasbourg.
La jeune épouse vient s'établir à Diedendorf où elle donnera naissance à 4 fils, tous décédés en bas âge, et 2 filles, dont il sera question ultérieurement.
L'étroitesse des relations du couple du châtelain et ses proches est illustrée par les noms des parrains des enfants Perroudet : Otto Streif lui-même, Heinrich Gottfried von Steyss, Herr zu Görnitz et capitaine des troupes royales prussiennes, Anna Maria von Lützelbourg, née Streiff, Charlotte Frédérique Quadt von Landscron, pour n'en citer que quelques-uns.
On imagine que le pasteur-gentilhomme, si parfait homme du monde, doit être ressenti par ses ouailles comme l'homme d'un autre monde, trop altier pour fréquenter les chaumières. Du reste, c'est aux Anciens que le calvinisme confie le soin des visites à domicile, la consolation des affligés, l'aide aux mourants, le pasteur demeurant en retrait dans sa fonction de ministre des cultes et des casuels.
La distance qui sépare Perroudet du peuple apparaît aussi à travers la comparaison des inventaires : face au mobilier fruste et réduit des petites gens, les sièges et fauteuils, les guéridons et tabourets, « Kaffeetischgen » et vitrines, les matelas et couvertures, les nappes imprimées (« gebildete Tischtücher »), la porcelaine et les verres taillés représentent aux yeux des paroissiens un luxe inconnu, un raffinement exotique, aux antipodes de leurs paillasses et écuelles.
A noter en passant que, suivant la coutume, les héritiers de Perroudet ont certainement soustrait à l'inventaire les pièces les plus précieuses, afin de réduire les taxes sur l'héritage.
Il semble évident, en tous cas, que le pasteur vivait dans l'aisance due à son rang, contrairement aux suppositions de L. Greib, (« Sonne und Schild », janvier 1927) : « Er lebte anscheinend nicht gerade in günstigen Vermögensverhältnissen. Sein Einkommen betrug 80 Gulden, 17 Simmer und 2 Sester Hafer, ebensoviel Weizen, dazu Brennholz, der Ertrag von 5 Morgen Wiesen, und die Kasualiengelder. Eine Anfrage wegen Geldunterstützung, die 1739 durch einen Verwalter an einen Herrn Lacombe in Leyden/Holland gerichtet wurde, scheint erfolglos geblieben zu sein ».
De telles suppliques, dont Wagner, le futur gendre de Perroudet, usera lui aussi tout au long de sa carrière, chantant misère haut et fort, tout en menant à Rauwiller un train de gros paysan (6 chevaux), ont abusé les spécialistes de l'histoire locale, entre autres G. Matthis.
Ce dernier évoque dans ses « Bilder » le surmenage de Perroudet, parcourant sans relâche son vaste domaine, parfois appelé à la fois pour un baptême d'urgence à Goerlingen et auprès d'un mourant d'Altwiller, villages distants d'une bonne vingtaine de kilomètres, ou encore s'évanouissant d'épuisement à diverses reprises, lors de l'administration, en 1721, de la Sainte Cène à 400 Communiants réunis au presbytère, car le pasteur relevait de maladie (et ne voulait pas lâcher les méraux). « Wochenlang verging kein Tag, an dem er nicht in irgend einem Dorf zu predigen hatte », ajoute Matthis, avec une compassion nourrie de visions trop fragmentaires.
Dans Kirrberg im Krummen Elsas, p. 149, Albert Girardin corrige finement ce tableau : « Allzu oft wurden die Kirrberger nicht in Anspruch genommen, denn Perroudet war kein Übereiferer und trabte recht gemächlich durch sein weites Revier ».
En fait, une délégation d'Anciens profite, en 1723, d'une visite du comte à Lorentzen, pour aller porter plainte à Sa Grâce en personne : malgré la répartition des tâches pastorales entre Perroudet et le vicaire Wagner, qui l'assiste depuis 1720, les choses vont de mal en pis.
Ces plaintes sont transmises au pasteur luthérien Gustave Herrenschmidt : « … In Besorgung der öffentlichen Predigt und Gottesdienst es um vieles unrichtiger und säumiger herging als zuvor. Auch daher weder den deutschen noch französischen Gliedern der Gemeinden das gehörige Genüge geschehe, sondern beiderseites darüber sich höchlich zu beklagen Ursach hätten …», qui est prié de convoquer les Anciens des paroisses réformées, pour examiner leurs doléances.
Herrenschmidt doit ensuite s'employer à faire entendre raison aux deux bergers trop négligents et en cas d'insuccès, présenter son rapport.
Bref, Perroudet est un personnage trop indépendant, trop distancié des préjugés et fanatismes de son temps, pour ne pas prendre des libertés avec la sainte discipline, et sa forte personnalité donne du fil à retordre au « Superintendant », dont, en secret, il conteste sans doute l'autorité, n'étant pas de son obédience. Quant aux remontrances du Tiers-Etat, gageons qu'il les considère avec une condescendance légèrement irritée, peu enclin à laisser le peuple faire la loi.
Le vicaire Johann Heinrich Wagner (ca 1699-1765), natif d'Alzey/Palatinat, sera nommé pasteur de Rauwiller en 1723, et épousera Charlotte Marie Madeleine de Perroudet (1708-1778), la fille aînée de Samuel. Ce sont probablement ses ossements, que l'on a récemment découverts sous l'autel de l'église de Rauwiller.
La 2ème fille de Perroudet, Dorothée (1713-1784) épousera en 1736 le « tisserand de bas » et aubergiste Samuel Huguenel (ca1710-1786) de Strasbourg, établi à Rauwiller.
Ce dernier n'a pas su entrer dans les grâces de ses beau-parents, qui lui reprochent son manque de zèle dans l'exercice de son métier et ce qu'ils appellent « seine unrühmliche Oeconomie ».
C'est dire que la propension au gaspillage, dont les époux Huguenel sont jugé coupables, est aux yeux du pasteur une tare sévère, en quoi il rejoint la mentalité de son époque. Pas question de prôner l'évangélique détachement des biens de ce monde !
Aussi, pour mettre un frein à l'insouciance du couple, les parents décident de faire leur testament. Ce service peut être assuré à domicile, sur requête à la Landschreiberey de Neusarrewerden, qui enverra un notaire.
On charge de cette mission Johann Wilhelm Creutzer, qui dans la matinée du mercredi 8 septembre 1745, se rend à Diedendorf, accompagné de son « scribente fideliter » Johann Carl Fick.
Ils sont accueillis « in den unteren Wohnstuben, mit denen Fenstern auf die Gass aussehend ». Fauteuils verts, tables basses, rideaux blancs, le salon a l'air irréel, après la traversée du village aux masures décrépites, et les fonctionnaires sont impressionnés.
En un premier temps, les testataires exposent leurs dernières volontés, et les raisons qui les poussent à faire mettre sous tutelle le futur héritage de leur fille Dorothée, afin que « ihrem Tochtermann noch Tochter nicht das Geringste von denen ihnen zur Hellft zukommende Mo-et Immobilien zu handen gelassen …, nur die davon fallende Zinss gereicht und zugelassen werden sollen ».
Dans ce but, les autorités sont priées, le moment venu, de pourvoir les « Enkelgen » Huguenel d'un tuteur chargé de l'administration des biens.
Au cours de l'entretien, le pasteur et ses hôtes philosophent également sur la vanitas vanitatum, la mort et la résurrection, ce qui fournira au testament un préambule emphatique à souhait et dépassant la tradition observée dans ce genre de document.
Car Creutzer, à qui la réputation d'éloquence de Perroudet fait l'effet d'un défi, est bien décidé à prouver que lui aussi sait manier la langue. Il lui appartient de donner forme aux informations recueillies, et c'est sous sa dictée que Fick, à grand renfort d'arabesques, calligraphiera les 5 pages d'un texte si ampoulé, si contorsionné, qu'on n'y comprend goutte à première lecture.
Dans ce monument superbe, à la gloire de la langue de bois, il est question, entre autres, de la « Nichtig-und Flüchtigkeit der Welt », qui incite les testataires « jedes und besondere von Ihnen, ihre Liebe und unsterbliche Seele, jetzo wie allzeit, sonderlich aber in der Stunde, da sich solche von dem Leibe trennen wird, Ihrem Erlöser und Heyland zu Gnaden, sich selbiger um des theuren Verdienstes anzunehmen und der ewigen Freude theilhaftig zu machen, empfehlen, ihre sterbliche und verwessliche Leiber aber der kühlen Erden unser aller Mutter zu recommendiren wollten … »
Bref le notaire brode à cœur joie, avec la volonté manifeste d'épater (« Eindruck schinden », disent les Allemands), et lorsqu'il justifie la mise en tutelle par la prévention de périls futurs, il dérape carrément dans le non-sens avec son « zur Verhütung weiter zu gewartten habender Gefährde ».
Après la rédaction du protocole, lecture est faite aux « beyden testirenden Ehr-Persohnen » : il faut s'assurer que leur « Gemüths-Meynung » correspond à la version Creutzer.
Oui, répondent-ils (Prenons la liberté d'orner ce « williges Jawort » d'un sourire en coin de Samuel Perroudet).
Sur quoi sont convoqués les 4 voisins et témoins Michel Frantz, Otto Hauer, Johann Henrich et le maître d'école Joseph Schneider, qui apposeront au document leur marque ou leur signature.
Décédé le 23 janvier 1748, Samuel Perroudet est inhumé dans l'église de Diedendorf, à gauche de l'allée centrale, près de l'autel. L'inscription latine de sa pierre tombale est effacée depuis longtemps par les pieds des fidèles, mais conservée dans le registre paroissial. Nous en citons la traduction allemande de L. Greib : « Dieser Stein deckt den edlen und ehrwürdigen Herrn Samuel de Perroudet, 50 Jahre lang treueifriger und verdienter Pfarrer der reformierten Kirche zu Diedendorf in der Grafschaft Nassau-Saarwerden, der 52 Jahre im Pfarramt, 48 Jahre (en réalité 44) im Ehestand fromm und heilig gelebt hat und den 23 Januar 1748 gestorben ist. Sein Leichnam wurde den 26 Januar in diesem Tempel bestattet, seines Alters 82 Jahre. Sein Wahlspruch war : durch Gebet empor zu Gott ».
La veuve n'abandonne pas pour autant ni la fonction de banque de prêts, ni le petit train de culture : comme par le passé, les deux vaches et la génisse, les porcs et les moutons seront soignés par la domestique et les journaliers, les poules et le coq continueront à picorer près du fumier devant la maison, les deux paons, symboles aristocratiques, à faire la roue dans la cour.
Quant aux sans-le-sou du village et des alentours, ils pourront revenir se faire dépanner chez la vieille « Parrin ».
Lorsque, le 16 novembre 1752, Ursula Altenburger va rejoindre son époux sous sa dalle de grès ou dans les verts pâturages, le gendre J. Heinrich Wagner prend la direction des opérations. Le 13 novembre, il se rend à Harskirchen pour signaler à l'Oberamt le décès de sa belle-mère, et se proposer, suivant le désir de ses beaux-parents, dit-il, comme tuteur des enfants Huguenel, d'autant plus que « sein Schwager und Schwägerin auch selbsten declarirt hätten wie sie ihn lieber als einen Frembden dazu annehmen würden ».
En outre, vu que la maison mortuaire n'est plus occupée que par la domestique, il prie les autorités de hâter les formalités de la succession, et en attendant, d'autoriser les héritiers à procéder à un inventaire préliminaire.
Six jours plus tard, le notaire Haun se rend à Diedendorf. Dans la maison Perroudet l'attendent, outre les couples Huguenel et Wagner, les échevins locaux Joseph Schneider et Carl Magnus, témoins officiels dans les affaires de succession.
Après avoir lu le testament de 1745, que les époux Huguenel écoutent sans ciller (« welches sie sich gefallen liesen »), Haun procède à l'inventaire, puis la répartition des biens en deux lots égaux : à chacune des filles échoit sa part des bijoux, meubles, lingerie, vaisselle, blé, avoine, foin, paille, bois, pommes de terre, chanvre, lin, fil (zwirn), laine, cire et fumier, la valeur estimative de chaque article se trouvant minutieusement comptabilisée.
L'argent liquide, un petit trésor de louis d'or, de ducats et de thaler, où l'on relève aussi « eine rare pièce auf den Frieden von 1563 mit Frankreich und den Schweitzern », représente une valeur totale de 406 florins ou Gulden, ce qui correspond approximativement au prix d'une maison de journalier.
La liste des débiteurs fournit le nom de 32 habitants de Diedendorf, Wolfskirchen, Burbach, Kirrberg, Goerlingen, Neusarrewerden, Zollingen, Bischtroff, Postroff, Willer, Kirrwiller, Berg et Thal, dont les emprunts se situent dans une fourchette de 1 à 150 florins. A ces particuliers s'ajoutent les communes de Diedendorf, Rauwiller et Burbach, redevables chacune, « laut Amtsspruch » de 50 florins, la dette de Burbach étant classée parmi les prêts non recouvrables (« verlorene Schuld »).
Ces sommes dues, environ 1200 florins au total, seront « gemeinsam eingetrieben », puis partagées, comme le produit de la vente du bétail.
Une note en post-scriptum fait état des joyaux (« Juwelen »), que Dorothée Huguenel a mis en gage chez sa mère contre une somme de 124 florins. Ces bijoux (non spécifiés) lui sont restitués, « es muss aber von Herrn Huguenel seinen Kindern gerichtliche Sicherheit wegen dieser 124 Gulden gegeben werden ».
La valeur totale des biens mobiliers s'élève à 2276 Gulden, 6 schilling, 3 pfennig, dont seront déduits les 86 florins de « passiv-Schulden », c.à.d. les gages de la servante, les frais des obsèques et les frais de succession.
Quant aux biens immobiliers, ils restent indivis pour l'instant. Pas de documents au sujet de leur partage, mais en 1759 l'acte de succession de Samuel Muller indique comme propriétaire de la maison voisine (Perroudet) le Rittmeister Almassy, et un acte de 1770 le capitaine Wieland.
En suivant ces pistes, on découvre que Michael d'Almassy, originaire de Hongrie et officier au service de la France, est l'époux d'Anna Wieland, dont les deux frères, Johann Conrad (1719-1766), capitaine du Régiment Jenner, et Johann Rudolf (ca 1727-1786), « in holländischen Diensten », sont morts et enterrés à Diedendorf.
Il est donc clair, que la maison Perroudet a été acquise par les enfants du Grosskaufmann Rudolf Wieland de Bâle, peu après le décès de la veuve du pasteur, à laquelle ils sont peut-être apparentés.
Michael d'Almassy, dont deux enfants naissent à Diedendorf en 1753 et 1756, s'établit ensuite à Neusarrewerden, où nous retrouvons, vers 1800, une arrière-petite-fille de Perroudet au service de cette famille : Sophia Louisa Bentz, « Kammerjungfer bey Frau Oberleutnant Dalmas ».
En conclusion, cette étude, un peu aride sans doute, de l'état de fortune du pasteur-gentilhomme, modifie quelque peu son portrait, le côté matérialiste du personnage voilant, pour certaines sensibilités, l'auréole qu'on lui attribue.
A quoi l'on peut objecter que les pasteurs banquiers, rendaient service à la population, en offrant, pour les transactions, une garantie d'honnêteté et qu'en outre, pour justifier Samuel de Perroudet, il suffit de se reporter à la parabole de l'Evangile : faisons fructifier nos talents, à la plus grande gloire de Dieu.
    Profession : Pasteur
    Prénom : Samuel
          Nom de famille : de PERROUDET
    Information de famille :
          avec ALTENBURGER Ursula (519) (1672 - 1752) :
                Mariage :
                      Date : 23 Janvier 1704
                      Lieu : Wolfisheim,67200,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE
                enfants :
                   de PERROUDET Dorothea (259) (1713 Diedendorf,67260,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE - 1784 Rauwiller,67320,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE)
                   de PERROUDET Carl Gottfried Wilhelm (1717)
                   de PERROUDET Heinrich Gottfried (1716 - 1716)
                   de PERROUDET Maria Magdalena Charlotta (1708 Diedendorf,67260,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE - 1787 Neusaarwerden(Sarre-Union),67260,Bas-Rhin,Alsace,FRANCE)
                   de PERROUDET Otto Andreas Magnus (1705 - 1717)
                   de PERROUDET Samuel (1710)

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